Zwei weitere Inklusive Schwimmstützpunkte
Schwimmklub Sparta Konstanz und TSG 1862 Weinheim ab sofort im Projekt „Inklusives BADEN“ dabei

Mit den beiden großen Schwimmsportvereinen aus dem badischen Norden und Süden steigt die Zahl der Inklusiven Schwimmstützpunkte (ISSP) im Projekt des Badischen Behindertensportverbandes und des Badischen Schwimm-Verbandes auf sechs. Die beiden hauptamtlich geführten Vereine bereichern das Projekt in vielerlei Hinsicht: Sie verfügen über große Erfahrung im Schwimmsport, ein breit aufgestelltes Angebot im Anfängerschwimmen sowie eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur in den Hallenbädern.

Der Schwimmklub Sparta Konstanz zählt zu den großen Schwimmvereinen im Südwesten Deutschlands und legt großen Wert auf die Förderung der Schwimmausbildung für Jung und Alt. Mit der Entscheidung, Teil des Projekts „Inklusives BADEN“ zu werden, setzt der Verein ein klares Zeichen für Inklusion. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung das Schwimmen beizubringen und sie für die Bewegung im Wasser zu begeistern. Darüber hinaus bietet der Schwimmklub auch Folgeangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an, die gerne weiter im Schwimmsport aktiv sein möchten.

Auch die TSG 1862 Weinheim schließt sich an. Mit rund 7.000 Mitgliedern – darunter über 3.000 Kinder und Jugendliche – gehört sie zu den größten Vereinen in Baden-Württemberg. Die Abteilung „Wasserkinder“ des Vereins bietet Gruppen für Babys, Kleinkinder, Nichtschwimmer, Anfänger und Fortgeschrittene an. Außerdem finden regelmäßig Kurse zur Wassergewöhnung und zum Erlernen der Grundlagen des Schwimmens für Nicht-Mitglieder statt. In den vergangenen Jahren haben bereits Kinder mit Behinderung an Kursangeboten teilgenommen. Nun möchte der Verein als offizieller ISSP die Inklusion im Schwimmen weiter voranbringen und seine Angebote gezielt ausbauen.

Über die Offenheit und Bereitschaft der beiden Vereine freuen sich die Projektverantwortlichen des BBS und BSV sehr. Diese zeigte sich bereits Anfang März, als insgesamt sechs Trainerinnen beider Vereine an der Fortbildung „Anfängerschwimmen für Kinder mit Behinderung“ teilgenommen haben.

Was sind die nächsten Schritte in der Zusammenarbeit mit den ISSP?

Die ISSP werden nun schrittweise festlegen, welche Anfängerschwimmkurse sie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung öffnen möchten. Die Schwerpunkte liegen bei der Wassergewöhnung und in den darauf aufbauenden Anfängergruppen, in denen grundlegende Fertigkeiten wie Tauchen, Gleiten und sicheres Fortbewegen im Mittelpunkt stehen. Hier gilt es die jeweiligen Trainerinnen und Trainer entsprechend abzuholen und sie für die Arbeit mit inklusiven Gruppen zu sensibilisieren.

Der BBS und der BSV werden darüber hinaus die Vereine vor Ort besuchen und einen Barriere-Check in den Hallenbädern durchführen. Durch die Einbindung von Expertinnen und Experten können offene Fragen direkt geklärt und ein intensiver Austausch ermöglicht werden.

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