
Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Inklusives BADEN“ des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbands (BBS) und des Badischen Schwimm-Verbands (BSV) wurde der SSC Sparta Pforzheim am 04. Mai offiziell als Inklusiver Schwimmstützpunkt (ISSP) ausgezeichnet. Die Ehrung nahmen BSV-Präsident Torsten Bierkamp sowie BBS-Projektreferentin Fiona Burg im Konrad-Adenauer-Bad in Pforzheim vor. Mit dieser Auszeichnung wird das langjährige und nachhaltige Engagement des Vereins im Bereich des inklusiven Schwimmens gewürdigt.
Mit dem SSC Sparta Pforzheim wurde ein weiterer engagierter Verein in das Netzwerk der Inklusiven Schwimmstützpunkte aufgenommen. Mittlerweile gibt es in Baden sechs Standorte, die gezielt daran arbeiten, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam den Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen.
Der SSC Sparta Pforzheim zählt mit rund 600 Mitgliedern zu den größten Wassersportvereinen in Pforzheim und der Region. Das breit gefächerte Angebot umfasst alle Alters- und Leistungsbereiche – vom Kleinkinderschwimmen über die Nichtschwimmerausbildung und den Breitensport bis hin zum Wettkampf- und Leistungsschwimmen. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Erfahrung des Vereins im inklusiven Bereich: Bereits seit vielen Jahren nehmen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungen an den Schwimmkursen teil, darunter unter anderem Kinder mit körperlicher Behinderung, Kleinwuchs oder geistiger Behinderung.
Gerade im Anfängerschwimmen setzt der SSC auf Offenheit, Flexibilität und individuelle Lösungen. „Hier ist jeder willkommen“ – dieses Motto wird im Trainingsalltag aktiv gelebt. Ziel ist es, für alle Teilnehmenden eine Möglichkeit zu schaffen, schwimmen zu lernen, unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen. Dabei spielen das Engagement und die Kreativität der Trainerinnen und Trainer eine zentrale Rolle.
Ein besonderes Highlight im Vereinsleben ist der vom SSC initiierte „Entchen-Cup“. Dieser Wettbewerb richtet sich an die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer und verzichtet bewusst auf klassische Pokale oder Medaillen. Stattdessen erhalten die Kinder Quietscheentchen – ein niedrigschwelliges, inklusives Konzept, bei dem der gemeinsame Spaß und die Teilnahme aller im Mittelpunkt stehen.
Im Anschluss an die Auszeichnung fand eine gemeinsame Besichtigung des Konrad-Adenauer-Bades statt. Diese diente neben dem Austausch zwischen Vereinsvertretern, Verbänden und Projektverantwortlichen auch einer konkreten Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit. Das Bad stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar, da es nicht barrierefrei ist. Zusätzlich ist die Bädersituation in Pforzheim insgesamt angespannt, sodass dem SSC weniger Wasserfläche zur Verfügung steht als in früheren Jahren. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Verein seine inklusiven Angebote nicht reduziert, sondern konsequent weiterentwickelt.
Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Projektverantwortlichen ein umfassendes Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen. Neben baulichen Aspekten flossen auch die praktischen Erfahrungen aus dem Trainingsalltag mit ein. Ergänzend brachte eine Expertin wertvolle Hinweise - insbesondere im Umgang mit Sehbehinderungen – ein, was den fachlichen Austausch zusätzlich bereicherte.
Die Aufnahme in das ISSP-Netzwerk bietet dem SSC Sparta Pforzheim zahlreiche Vorteile. Neben finanziellen Fördermöglichkeiten für ausgewählte Maßnahmen profitieren insbesondere die Trainerinnen und Trainer von gezielten Weiterbildungsangeboten. So bieten BBS und BSV jährlich Schulungen zu den Themen Anfängerschwimmen und Inklusion an. Darüber hinaus stehen die Verbände den Stützpunkten beratend zur Seite – etwa bei Fragen zur Barrierefreiheit oder zur Weiterentwicklung inklusiver Angebote. Gerade vor dem Hintergrund der herausfordernden infrastrukturellen Bedingungen in Pforzheim ist diese Unterstützung von großer Bedeutung.
Mit der Auszeichnung zum Inklusiven Schwimmstützpunkt wird das besondere Engagement des SSC Sparta Pforzheim gewürdigt. Der Verein zeigt eindrucksvoll, dass inklusive Sportangebote auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden können.
©Foto: SSC Sparta Pforzheim
Auf dem Bild sind von links Britta Tepe (Geschäftsstellenleiterin), Ralf Gremmer (1. Vorstand), Romy Gremmer (Ansprechpartnerin), Thorsten Bierkamp (1. Vorstand BSV) und Fiona Burg (Projektreferentin BBS).

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Inklusives BADEN“ des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbands (BBS) und des Badischen Schwimm-Verbands (BSV) wurde der SSC Sparta Pforzheim am 04. Mai offiziell als Inklusiver Schwimmstützpunkt (ISSP) ausgezeichnet. Die Ehrung nahmen BSV-Präsident Torsten Bierkamp sowie BBS-Projektreferentin Fiona Burg im Konrad-Adenauer-Bad in Pforzheim vor. Mit dieser Auszeichnung wird das langjährige und nachhaltige Engagement des Vereins im Bereich des inklusiven Schwimmens gewürdigt.
Mit dem SSC Sparta Pforzheim wurde ein weiterer engagierter Verein in das Netzwerk der Inklusiven Schwimmstützpunkte aufgenommen. Mittlerweile gibt es in Baden sechs Standorte, die gezielt daran arbeiten, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam den Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen.
Der SSC Sparta Pforzheim zählt mit rund 600 Mitgliedern zu den größten Wassersportvereinen in Pforzheim und der Region. Das breit gefächerte Angebot umfasst alle Alters- und Leistungsbereiche – vom Kleinkinderschwimmen über die Nichtschwimmerausbildung und den Breitensport bis hin zum Wettkampf- und Leistungsschwimmen. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Erfahrung des Vereins im inklusiven Bereich: Bereits seit vielen Jahren nehmen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungen an den Schwimmkursen teil, darunter unter anderem Kinder mit körperlicher Behinderung, Kleinwuchs oder geistiger Behinderung.
Gerade im Anfängerschwimmen setzt der SSC auf Offenheit, Flexibilität und individuelle Lösungen. „Hier ist jeder willkommen“ – dieses Motto wird im Trainingsalltag aktiv gelebt. Ziel ist es, für alle Teilnehmenden eine Möglichkeit zu schaffen, schwimmen zu lernen, unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen. Dabei spielen das Engagement und die Kreativität der Trainerinnen und Trainer eine zentrale Rolle.
Ein besonderes Highlight im Vereinsleben ist der vom SSC initiierte „Entchen-Cup“. Dieser Wettbewerb richtet sich an die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer und verzichtet bewusst auf klassische Pokale oder Medaillen. Stattdessen erhalten die Kinder Quietscheentchen – ein niedrigschwelliges, inklusives Konzept, bei dem der gemeinsame Spaß und die Teilnahme aller im Mittelpunkt stehen.
Im Anschluss an die Auszeichnung fand eine gemeinsame Besichtigung des Konrad-Adenauer-Bades statt. Diese diente neben dem Austausch zwischen Vereinsvertretern, Verbänden und Projektverantwortlichen auch einer konkreten Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit. Das Bad stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar, da es nicht barrierefrei ist. Zusätzlich ist die Bädersituation in Pforzheim insgesamt angespannt, sodass dem SSC weniger Wasserfläche zur Verfügung steht als in früheren Jahren. Umso bemerkenswerter ist es, dass der Verein seine inklusiven Angebote nicht reduziert, sondern konsequent weiterentwickelt.
Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Projektverantwortlichen ein umfassendes Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen. Neben baulichen Aspekten flossen auch die praktischen Erfahrungen aus dem Trainingsalltag mit ein. Ergänzend brachte eine Expertin wertvolle Hinweise - insbesondere im Umgang mit Sehbehinderungen – ein, was den fachlichen Austausch zusätzlich bereicherte.
Die Aufnahme in das ISSP-Netzwerk bietet dem SSC Sparta Pforzheim zahlreiche Vorteile. Neben finanziellen Fördermöglichkeiten für ausgewählte Maßnahmen profitieren insbesondere die Trainerinnen und Trainer von gezielten Weiterbildungsangeboten. So bieten BBS und BSV jährlich Schulungen zu den Themen Anfängerschwimmen und Inklusion an. Darüber hinaus stehen die Verbände den Stützpunkten beratend zur Seite – etwa bei Fragen zur Barrierefreiheit oder zur Weiterentwicklung inklusiver Angebote. Gerade vor dem Hintergrund der herausfordernden infrastrukturellen Bedingungen in Pforzheim ist diese Unterstützung von großer Bedeutung.
Mit der Auszeichnung zum Inklusiven Schwimmstützpunkt wird das besondere Engagement des SSC Sparta Pforzheim gewürdigt. Der Verein zeigt eindrucksvoll, dass inklusive Sportangebote auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden können.
©Foto: SSC Sparta Pforzheim
Auf dem Bild sind von links Britta Tepe (Geschäftsstellenleiterin), Ralf Gremmer (1. Vorstand), Romy Gremmer (Ansprechpartnerin), Thorsten Bierkamp (1. Vorstand BSV) und Fiona Burg (Projektreferentin BBS).
